Coaching und Kunst zu den Themen Weiblichkeit, Intuition und Lebenskraft in Wuppertal

Lyrik

Was nicht in Worte zu fassen ist, um es zu verstehen, muss manchmal in Worte gefasst werden, um es zu fühlen. Ich schreibe über die Heilung der Weiblichkeit: das Sanfte und das Unberechenbare in Allem. Über die Kunst der Innenschau und die Kraft der Emotionen.

Gedanken zum neuen Jahr und der äußeren und inneren Welt, in der wir leben.

Pompös absurde Realität.
Verkommene Mächte.
Die Clownerie der Hölle.

Ins Getriebe gerät
der Spross des Glaubens.
Liebe brächte Ende.

Völle vom Mahl der Seifenblasen.
Geschwüriges Areal der Visionen.
Poesie entstellt in toten Phrasen.
Information aus öden Schablonen.

Ach, fände Leben Lebendigkeit
und Leere wieder Sinn!
Ach Mensch: find deine Einigkeit
mit Göttlichkeit:
win win!

Januar 2023

Verse über die Gewissheit, dass das Weiche immer über das Harte siegen wird.

Da draußen
ist schonungslose Schönheit
in der Innenwelt;
radikale Weichheit
fortwährende Liebe.
Sanft durchbrechen flüsternd Worte
von zarter Anmut hartes Sein.
Fundamente werden bröckeln
hinfort gespült von Wahrheit.
Auf dass du frei fallen mögest
in unendlichem Frieden.

Oktober 2022

Kurzer Text über den Genuss und die Lust der Existenz.

Liebe den Frevel
Frivoles Vergnügen
Der Glieder
Im Winde
Der Wälder

Erfinde die Götter
Die Mantren
Im Herzen
Entfaltet sich lustvoll
Das Wissen

Berauscht in Geräuschen
Sich neckender Tropfen
Sich öffnender Leiber
Aus Erde geformt

Genussvoll – Oh
Wie genussvoll
Ist Leben!

September 2022

Ein Gedicht über das Drama und das Dramatische.

In berstender Freude ertrinken Ideen.
Fanatische Angst: Rebellion!
Showtime! Bunte Lettern sagen: 
„Ich bin Ich”.
Rette mich vor den Rettern,
sehe Täter im Goldregen steh’n
und Opfer besteigen den Thron.

Inszenierte Gedanken: Kopfschuss!
Wild und frei; dass ich nicht lache
grämt die Königin im Wunderland.
Vorhang fällt: Überdruss.
Standing Ovation: Was muss, das muss!
Applaus kracht in den Verstand.
„Das war Scheiße”: Konsens im System.
Nicht das Drama…
mein Eintritt ist das Problem!

September 2022

Verse über das Gefühl, endlich bereit zu sein und zu heilen.

Mir klappern die Zähne,
mir schlottern die Knie.
Die Welt in der Träne,
im Leibe das Chi.

Entscheidung bricht Kreise,
Mut stoppt den Ritt des Wahnsinns.
Ein Schritt ohne Wissen
in Leere voll Sein.

Zerrissener Faden
verdichtet den Schein der Dunkelheit.

Bereit für die Reise 
nach hier! Ich vergesse:
Gott ist Myriaden
mystischer Heilprozesse.

Schlangenkraft häutet sich…
endlich trau ich mich!

August 2022

Reime, so wichtig wie frei fließende Gefühle im Körper.

Ehre deine Traurigkeit
Tanz mit deinen Sorgen
Weihe deine Weiblichkeit
sie ist im Licht geborgen

Singe deine Wut hinaus
Im Atem liegt Zerstörung
Aus der Akzeptanz heraus 
Findest du Erhörung 

Glaube nicht den Stimmen
Entlarve deine Angst
Die Seele kann erklimmen
Was du dem Tod verdankst

Juli 2022

Ein Gedicht für eine Schwester, die ihre eigene Stärke annehmen darf!

Verwirrt wie eine zarte Blüte,
die sich zum Neonlicht neigt,
sich in verletzlicher Schönheit zeigt.
Sag: was wütet hinter erdigen Augen?
Welch Sturm lässt deine Wurzeln
tiefer in die Trauer wachsen?

Öffne deinen Kelch aus Gedanken!
Flattrige dünne Blätter betörender Farben
schmücken Geheimnisse
und verstecken die Narben.

Oh, du wunderschöne Blume,
stark will dein Zauber aus der Knospe brechen,
stark will dein Leben Wahrheit sprechen!

Verirrt wie ein einzelner Same
der sein Schicksal verkennt,
im Feuer der Ehe nicht brennt,
um dann in der Asche zu keimen.

Du bist stark!

April 2022

Ein Gedicht über Körperempfindungen: Herz, Verstand und Liebe.

Das Zittern schlingt sich in Spiralen
um meinen tanzenden Plan
und meine Hirnzellen prahlen
mit wahnwitzigen Sprüngen
über den Fluss der Unendlichkeit.

Die Kälte singt ihr Verzücken
raus in die Welt der Grenzen
und meine Herzzellen pflücken
mit schwerglänzenden Blicken
die Blüten, die das Leben treibt.

Die Kunst zwingt die Trauer
sich in Leere zu wandeln
und meine Zellen überdauern
doch verhandeln ihre Weisheit nicht.
Liebe bleibt.

Dezember 2021

Ein Gedicht zu Ehren der Weiblichkeit, geschrieben mit der Kraft des Blutes.

Tropfen warmer Traurigkeit
aus der Quelle,
die Leben gebiert,
die neues Sein kreiert
in einer Welt, die nicht bereit ist,
Wundern Raum zu geben.

Bäche roten Schmerzes
aus dem Ursprung,
der Segen empfängt,
mit Liebe beschenkt
und ihn wandelt
in verletzliche Heiligkeit.

Flüssig gewordene Urkraft
vor den Mauern,
die versuchen, sie zu lenken.
Verehrt wird das Denken,
dessen Bauwerke
der Macht unterlegen sind.

September 2021

Verse voller gesunder Wut. Auf dass die Wut befreit und enttabuisiert werde!

Frust bebt
Saft kocht
Blutsaft

Aggression tief
Versteckte Wut
Vulkanwut

Zorn frei
Nicht unterjocht
Elanglut

Ärger stark
Neue Kraft
Wutkraft

Dezember 2017

Abstrakte Reime über den Zauber und die Notwendigkeit der Intimität.

Zweifeljagende Triebe
bis das letzte Korn keimt.
Vereint in verflochtenen Gliedern,
nutzlosen Gedanken über Liebe
und feinstofflichen Liedern.

Innigwohnende Furcht
mit lüsternen Tropfen bestückt.
Lohnende Schlüssel im Fleisch
in hübschen Gehirnkurven,
aus denen der Moment fliegt,
und Dunkel mit Blindheit beglückt.

Rohe, freie Wesensnerven
verletzer Meinung über was – egal –
werfen Lupen auf das Leid.
Haut auf Haut schimpft sich banal,
während getröstete Essenz
sich förmlich aus der Form befreit.

Urkräftige Ausrottung
der Angriffe auf das Selbst
lehrt mit Aktivität einer Pusteblume
und provozierender Leichtigkeit,
den Heilgesang der Intimität.

Ein Gedicht über die Herbst-Stürme im Zyklus und ein Aufruf!

Es regnet aus der Tiefe.
Von unten nach oben
windet sich die Schlange
im Schmerz der Transparenz.
Es stürmt aus der Mitte
als schliefe Wachheit zu lange,
doch kürzlich wurde sie
aus Schlamm ins Licht gehoben:
Transzendenz.
In den Boden geht die Flut,
erweckt den Tod.
Zu lange schon verstummt die Not!
Zu lange schon verstummt das Blut!
Essenz: 
Ein Schlachtruf, keine Bitte!

Oktober 2021

Ein Gedicht, inspiriert in Lebenskraft, Freude und Liebe an sich.

In den Blumen meines Schoßes
Entsteht, vergeht das Leben
Und bloßes Gewahrsein befeuert
Meine Lust, auch Lust zu geben

Leise Spannung flüstert, zart
Erzählt Geschichten von Liebe
Meine Art von Lust befreit,
So möge sein, was uns beliebe.

Die Kreise, die mein Schoß beschreibt
Finde ich in den Sternen
Und es treibt mich die Verheißung
Von Göttlichkeit zu lernen

In Hingabe ward ich erneuert
Frei bin ich von Leid und Not
Im Feuer meiner Weiblichkeit
Verbrennt die Illusion von Tod

Ich verschenke meinen Atem
Lasse dich in mir verlieren
Und die Saaten deines Seins
Wird mein Schoß dir transformieren

Entdecke meine dunkle Tiefe
Ich bin die heilige Erde
Es ist als riefe mein Puls
Ein süßes und ewiges „Werde”

So geh auf in mir
Ich geh auf in dir
Wir sind eins

Oktober 2020

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